Spuk am Gymnasium ALLEE

Freitag, 23.9.2011 spätnachmittags. Einige Lehrer kontrollieren noch einmal ihr Fach und verschwinden dann ins Wochenende. Auch die Reinigungskräfte fahren ihre Wagen zurück in die Nischen und begutachten noch einmal stolz ihr blitzblankes Revier. Noch ein Schwätzchen mit dem Hausmeister, der bereits begonnen hat Tür für Tür des alten Gemäuers abzuschließen, bevor alle nach und nach die Schule verlassen. Zwei Tage kann der alte Kasten nun ruhen, bis alles wieder von vorne beginnt.

Jetzt steigt auch Herr Petrikic hinab in seine vier Wände und sein wohlverdientes Wochenende. Auf dem Schulhof flitzt ein Eichhörnchen hektisch hin und her, mal mit, mal ohne Haselnussbeute im Maul. Ansonsten ist es still am Gymnasium Allee. Oder doch nicht?

Heimlich stehlen sich ein paar finstere Gestalten über den Schulhof und verschwinden im Altbau. Gefolgt werden sie von uns, zehn Kindern aus der Klasse 6a. Wir wollen unsere vertraute Schule im Dunkeln erleben. Wie fühlt sie sich wohl an? Geborgen? Fremd? Gruselig? Dafür interessieren sich besonders die Journalistin Inka Schmeling, der Fotograf Benne Ochs, und Katrin Hörnlein, die Chefredakteurin des Kindermagazins der Zeit, LEO. Gemeinsam mit den Dreien und unserer Klassenlehrerin Frau Beer erkunden wir das altehrwürdige Gebäude bei Nacht?
Wieso haben wir Angst im Dunkeln? Ist es angeboren oder eine gesellschaftliche Prägung? Kann Dunkelheit auch Schutz bedeuten? Wie wirken Gruselgeschichten bei Tageslicht und bei Kerzenlicht?

Diese und viele weitere Fragen versuchen wir zu beantworten. Eifrig erzählen wir, was wir mit Dunkelheit assoziieren. Unsere Antworten könnt ihr im LEO Magazin vom November nachlesen.
Soviel wird verraten:
Die ALLEE ist nachts ganz schön unheimlich!
Jara, Marilyn, Melike, Pola, Vivijana, Erdem, Marlo, René, Simon G., Victor und Frau Beer (6a)
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